Kapitel 111 - Der Herzog von Randurin
- empirewebnovel
- 2. März 2025
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Während draußen der Stadtteil nahe der Herzogsburg in Flammen aufging, drangen Ralf, Jakira und Kroll immer tiefer in die düsteren Korridore des Ministeriums ein.
Jakira hatte die geblendeten Armbrustschützen lautlos ausgeschaltet, während Ralf den Ogern die Tür geöffnet hatte. Doch Gnosch war zurückgeblieben.
Ein Schatten lag auf Jakiras Gedanken. Ein Hauch von Neid, kaum greifbar, aber doch da. Sie hatte gesehen, wie Ralfs Blick sich verändert hatte, als er begriff, was Gnosch tat. Wie sich in seinen Zügen eine stumme Anerkennung spiegelte, eine Wertschätzung für einen Mann, der mehr war als nur ein Verbündeter – er war nützlich im tiefsten, reinsten Sinne. Ein Opfer, das nicht in Vergessenheit geraten würde.
Jakira spürte, wie sich in ihr ein neuer Ehrgeiz regte. Sie musste mehr leisten, geschickter, schneller, entschlossener sein. Bis auch sie diesen Blick verdiente. Am besten von Liam.
Der Gang vor ihnen verengte sich, das Licht der Wandfackeln flackerte unruhig. Sie näherten sich dem Versammlungsraum, in dem der Herzog sich aufhalten sollte. Zwei Wachen standen vor der großen, schweren Tür, ihre Haltungen angespannt, aber nicht alarmiert.
„Scheint, als wären die meisten Soldaten nach draußen gestürzt“, murmelte Ralf und beugte sich leicht zu Jakira. „Gnosch hat uns einen verdammten Gefallen getan.“ Er ließ seinen Blick kurz über die Wachen gleiten und sah Jakira dann direkt an. „Schaffst du das lautlos?“
Jakira erwiderte seinen Blick, nickte kaum merklich – und wurde zur Dunkelheit selbst.
Ihr Körper begann zu verschwimmen, zu zerfließen, bis sie nur noch ein Schatten unter Schatten war. Lautlos glitt sie an der Decke entlang. Die Wachen standen reglos, nichtsahnend, ihre Atemzüge gleichmäßig.
Dann ließ sie sich fallen.
Kaum dass ihre Füße den Boden berührten, kehrte ihre Gestalt in die Realität zurück. Mit einem schnellen Schwung ihrer Arme durchbrachen ihre Dolche die Nackenpanzer, tauchten blitzschnell in die ungeschützten Hälse der Männer. Ein ersticktes Röcheln, ein leises Zucken – und dann war es vorbei.
Sie fing die Körper geschickt auf, ließ sie nicht einfach zu Boden sacken, sondern legte sie sanft ab, als wäre selbst ihr Tod Teil eines kunstvollen Tanzes. Ein leichter Duft von Eisen lag in der Luft, ein flüchtiges Versprechen von Blut.
Als sie sich aufrichtete, traf sie Ralfs Blick. Er musterte sie mit anerkennendem Funkeln in den Augen und nickte ihr zufrieden zu.
Ein warmes, seltsam tiefes Gefühl breitete sich in Jakira aus.
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Ralf gab Kroll ein kurzes, präzises Handzeichen.
Der Oger atmete tief ein, spannte seine mächtigen Muskeln an – und trat mit brutaler Wucht gegen die Flügeltüren des Versammlungsraumes. Mit einem markerschütternden Krachen barsten die schweren Türen auf, Holz splitterte, und der dumpfe Aufprall hallte durch den Raum.
Ralf trat mit gezogenem Schwert über die Schwelle, seine Schritte ruhig, kontrolliert. Sein Blick glitt sofort durch den Saal, erfasste die schockierten Gesichter der Anwesenden. Acht Menschen. Sieben Männer, und eine Frau, die sich mit zitterndem Griff an den Arm des Mannes klammerte, den Ralf als Herzog Will de Randurin erkannte.
Sie waren unbewaffnet.
Ralf hatte das erwartet. Es entsprach den Gepflogenheiten der Mächtigen des Kaiserreichs, sich in ihrer trügerischen Sicherheit zu wiegen. Sie hätten fliehen können. Sie hätten ihren Einfluss nutzen können, um sich einen Ausweg zu bahnen, um das Ministerium oder gar die gesamte Stadt hinter sich zu lassen. Doch sie hatten nichts unternommen.
Weil sie sich für unantastbar hielten.
Die Aristokratie des Kaiserreichs lebte in der Illusion, dass ihre Namen und Titel sie schützten. Sie wussten, dass es außerhalb der Städte kaum jemand wagen würde, einen Adligen anzugreifen – mit einer einzigen Ausnahme: den Kaiserlichen Kopfgeldjägern, die nur auf direkten Befehl des Kaisers handelten. In einem solchen Fall war Flucht ohnehin sinnlos.
Ein Angriff auf einen Herzog? Für Will de Randurin war das undenkbar.
Ralf fragte sich, welche absurden Gedanken dem Mann durch den Kopf gingen. Glaubte er, dies sei eine Laune, ein Missverständnis, eine Farce, die sich gleich auflösen würde? Doch dann sah er, wie der Herzog langsam aufstand. Sein Gesichtsausdruck war steinern, seine Haltung gerade, als könne er durch bloße Arroganz die Realität verbiegen.
„Ihr stört eine Tagung des Herzoglichen Rates von Randurin“, erklärte er mit frostiger Ruhe. „Ich verlange eine sofortige Erklärung für diesen Übergriff.“
Ralf trat vor, jeder Schritt langsam, bedacht. Jakira bewegte sich lautlos an seiner Seite, während Kroll sich hinter ihnen postierte und mit einem Schrank die Tür versperrte.
Ohne zu zögern zog Ralf einen zusammengefalteten Brief aus seiner Tasche und reichte ihn dem Herzog.
Will de Randurin nahm ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue entgegen, entfaltete das Pergament und überflog den Inhalt mit schnellen Blicken. Dann, ohne eine Regung in seinem Gesicht, riss er den Brief in mehrere Stücke. Die Fetzen segelten zu Boden.
„Abgelehnt“, sagte er kühl. „Ich werde euch die Stadt nicht überlassen. Meine Wachen sollten bereits dabei sein, die Boz zu aktivieren.“
Ralf lachte leise, ein dunkles, kurzes Geräusch. Dann stieß er dem Herzog mit der flachen Hand hart gegen die Brust, zwang ihn einen Schritt zurück.
„Ich glaube, Eure Hoheit versteht die Lage falsch“, sagte Ralf leise, doch seine Stimme war wie ein Dolch – scharf, präzise, tödlich. „Das hier ist keine Verhandlung. Es ist ein Befehl. Ihr werdet die Halskette an eurem Hals nutzen und verkünden, dass Randurin nun unter der Herrschaft des Schwarzen Sterns steht.“
Der Herzog zuckte nicht einmal. Sein Blick blieb kalt, unerschütterlich.
„Ihr würdet es nicht wagen, einem von uns zu schaden“, sagte er, und in seiner Stimme lag eine abgrundtiefe Überzeugung. „Dann wärt ihr alle totgesagt.“
Ralf schwieg einen Moment, dann zuckte er kaum merklich mit dem Kopf. Ein Zeichen. Jakira war bereits in Bewegung.
Sie wirbelte um den großen runden Tisch herum, schneller als ein Wimpernschlag, lautlos wie ein jagendes Raubtier. Bevor auch nur einer der Männer reagieren konnte, stürzten sie mit dumpfen Lauten zu Boden. Die Luft war erfüllt von einem kurzen, abrupten Stöhnen – und dann war es still.
Jakira stand nun hinter der Herzogin. Ihr Dolch ruhte sanft, aber unmissverständlich an der Kehle der Frau.
„Ich sage es noch ein letztes Mal“, flüsterte Ralf, sein Blick auf den Herzog gerichtet. „Nutzt die Halskette – und rettet das Leben eurer Frau.“
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Von draußen drangen gedämpfte Rufe und das Rasseln von Rüstungen ins Zimmer. Das Echo der Stimmen hallte durch die Flure des Ministeriums. Der Herzog lehnte sich leicht zurück, ein selbstzufriedenes Lächeln auf den Lippen.
„Meine Wachen sind gleich hier“, sagte er mit ruhiger Arroganz. „Damit seid ihr erledigt. Selbst wenn ihr uns hier niederstreckt, wird euch das nichts nützen. Ihr kommt nicht lebend aus diesem Gebäude. Also gebt besser gleich auf, dann verschone ich vielleicht euer Leben.“
Ralf schenkte ihm einen langen, durchdringenden Blick, ehe er sich zu Kroll wandte.
„Halte sie so lange auf, wie du kannst.“
Der Oger nickte wortlos, packte den schweren Wandschrank und schob ihn mit Leichtigkeit beiseite. Dann trat er durch die Tür, die dahinterlag, und zog das massive Möbelstück mit einem einzigen kräftigen Ruck wieder davor, versperrte den Weg.
Ein dumpfes Grollen erfüllte die Luft, als draußen die ersten Klingen aufeinanderprallten. Schreie zerrissen die Stille, das trampelnde Echo schwerer Stiefel durchzog den Korridor.
Ralf wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Herzog zu. Es war sein Auftrag, ihn zu töten. Ihn und die Frau an seiner Seite. Doch wenn der Herzog vorher Randurins Kapitulation verkündete, wäre alles einfacher. Weniger Widerstand. Weniger Blutvergießen.
Liam, Locart und Nidhogg sollten inzwischen die Boz erreicht haben. Die Frage war: Würde Liam sie einsetzen? Und wenn ja, gegen wen?
Ralf wusste wenig über die genaue Funktionsweise der Boz. Wie gezielt konnte man sie einsetzen? War sie eine präzise Waffe oder ein unkontrollierbares Instrument der Zerstörung? Doch letztlich spielte das keine Rolle. Die Würfel waren längst gefallen.
Der Kampf draußen eskalierte. Krolls tiefes Brüllen hallte durch die Gänge, begleitet von dem gellenden Aufschrei eines sterbenden Soldaten. Das Klirren von Klingen, das Splittern von Holz, das aufschlagen lebloser Körper – das Ministerium verwandelte sich in ein weiteres Mal in ein Schlachtfeld.
Ralf seufzte leise und schüttelte kaum merklich den Kopf.
„Ich hatte gehofft, es nicht so weit kommen lassen zu müssen.“
Dann gab er Jakira das Zeichen.
Die Schattenläuferin bewegte sich in einem einzigen fließenden Moment. Ihre Klinge blitzte im schwachen Licht auf, durchschnitt die Luft mit präziser Grazie – und dann spritzte warmes Blut über den Tisch, tränkte Pergament und Wachssiegel.
Die Herzogin sog gurgelnd die Luft ein, ihre Augen weiteten sich, während sie röchelnd nach Halt suchte. Doch Jakira hielt sie fest, stützte ihren Körper. Ein verzweifeltes Keuchen – dann sank sie in ihren Armen zusammen.
Ralf blickte wieder zum Herzog. Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft schien dieser seine Lage wirklich zu begreifen.
Das selbstgefällige Lächeln war verschwunden. Sein Blick huschte zwischen Jakira, der reglosen Frau und Ralf hin und her, suchte nach einem Ausweg, nach einer Möglichkeit, die Kontrolle zurückzugewinnen.
„Noch kann sie gerettet werden“, sagte Ralf mit unerschütterlicher Kälte. „Nutzt das Amulett.“
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Liam stand vor der Boz und betrachtete sie nachdenklich. Er hatte sich das legendäre Artefakt immer wie eine gigantische Kanone vorgestellt – ein Ungetüm aus Stahl und Runen, das mit donnernder Wucht entfesselt werden musste.
Doch was vor ihm lag, war kein Geschütz, keine monströse Kriegsmaschine. Die Boz war ein Spiegel. Oder zumindest das, was einmal einer gewesen sein könnte. Dort, wo das Glas sein sollte, wirbelte ein tobender Sturm aus blauem Licht, wild und bedrohlich. Eis kristallisierte sich um den Rahmen, als würde die Kälte tief aus dem Inneren der Waffe selbst dringen. Ob das Teil der Mechanik war oder nur eine Begleiterscheinung der Magie – Liam konnte es nicht sagen.
Sein Blick glitt über die gefrorene Oberfläche des Artefakts. Wie aktivierte man es? Er wusste, dass es nur einmal am Tag genutzt werden konnte. Eine einzige Chance.
Er hatte zwei Möglichkeiten.
Die Boz konnte präzise töten. Sie konnte eine einzelne Person mit unfehlbarer Sicherheit ausschalten. Oder aber, sie konnte den Tod über eine Gruppe bringen – unaufhaltsam, unausweichlich. Wen auch immer er anvisierte, der Tod würde sie finden.
Plötzlich erklang eine laute, markante Stimme.
„Bürger Randurins. Ich, Will de Randurin, spreche zu euch mit tiefem Bedauern.“
Liam hielt inne. Dann verzog sich seine Miene zu einem schmalen Grinsen. Er ließ ein leises, zufriedenes Lachen erklingen. Ralf hatte es geschafft.
Der Herzog benutzte das Amulett – ein Geschenk des Kaisers, ein mächtiges Artefakt, das nur ihm allein erlaubte, direkt zur gesamten Stadt zu sprechen.
„Randurin befindet sich nicht länger unter kaiserlicher Herrschaft. Der Schwarze Stern hat nun die volle Kontrolle über die Stadt…“
Dann – eine Pause. Ein stockender Atemzug.
Liam runzelte die Stirn.
,,Was ist jetzt lost?’’ murmelte er.
Eigentlich hätte der Herzog nun den entscheidenden Befehl geben müssen. Die Soldaten auffordern, ihre Waffen niederzulegen. Ohne ihren Widerstand würde der Sieg zum Greifen nah sein. Niemand außer Jasmin würde sich weiter gegen sie stellen.
Aber dann setzte der Herzog wieder an.
„Nein! Niemals sollten wir uns beugen! Soldaten, tötet die Terroristen! Für Ka—“
Die Stimme brach abrupt ab.
Liam fluchte.
Der Bastard war also stolzer, als er es eingeschätzt hatte. Zu stolz, um sein eigenes Leben und das seiner Leute über sein verdammtes Ehrgefühl zu stellen.
Sein Blick flog zurück zur Boz. Die Entscheidung lag nun bei ihm.
Er dachte an seine zwei Optionen.
Er konnte Jasmin ins Visier nehmen. Sie war ihre gefährlichste Gegnerin – doch das bedeutete, dass sie anschließend hunderten von Soldaten gegenüberstehen würden. Selbst mit ihrer überlegenen Kampfkraft konnte die schiere Masse der Feinde zur Gefahr werden.
Oder aber, er richtete die Waffe gegen die Soldaten selbst. Ein einziger Befehl, und er könnte den Großteil ihrer Gegner auslöschen. Doch dann bliebe Jasmin – das Schwert Kameras. Er hatte bereits Vorsichtsmaßnahmen getroffen, hatte seine Stärkste, Claurian, sowie die vier Halbriesen auf sie angesetzt. Doch konnte selbst diese geballte Kraft sie besiegen?
Liam ballte die Faust.
Seine Entscheidung würde über ihren Sieg oder ihre Niederlage bestimmen.
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Ralf ließ seinen Blick über den reglosen Körper des Herzogs wandern. Die Dunkelheit des Raumes schien schwerer auf ihm zu lasten, jetzt, da alles vorbei war. Er seufzte leise, eine Spur von Enttäuschung in seiner Miene.
Der Herzog hatte sich nicht gebeugt. Hatte sich nicht gefügt. Und nun würde der Preis für seine Sturheit in Blut bezahlt werden – von vielen, die hätten leben können.
Er wandte sich Jakira zu. Die Schattenläuferin hockte noch immer da, die Herzogin in ihren Armen, deren Leben in einem stetigen Strom über ihre Kleidung auf den Boden sickerte.
„Wir müssen zu Liam. Lass sie liegen.“
Ohne zu zögern ließ Jakira die Sterbende los. Der Körper sackte schlaff in sich zusammen und schlug mit einem dumpfen Aufprall auf den kalten Steinboden.
Ralf trat an den Wandschrank. Hinter ihm drang noch immer das Echo des Kampfes durch die Wände, das Schmettern von Stahl auf Stahl, das Röcheln sterbender Männer. Er spannte die Schultern an. Wenn sie Pech hatten, warteten auf der anderen Seite ein Dutzend Soldaten – oder mehr.
Er legte eine Hand an das Holz und wollte den Schrank zur Seite ziehen – doch plötzlich verstummte das Schlachtgetöse.
Ralf hielt inne. Irritiert drehte er sich zu Jakira um, doch ihr Blick spiegelte dieselbe Ratlosigkeit wider.
„Was zur Hölle…?“ murmelte er.
Kein einziger Schrei mehr. Kein Stöhnen Verwundeter. Nichts als Stille.
Dann – eine Bewegung.
Der Wandschrank ruckte.
Ralf sprang zurück, zog sein Schwert, seine Haltung instinktiv kampfbereit. Jakira verschwand lautlos in der Dunkelheit unterhalb des Fensterbretts, ihre Präsenz kaum mehr als ein Flüstern der Schatten.
—BUMM—
Mit brachialer Wucht krachte der Wandschrank auf den Boden, zerbarst in einer Wolke aus Splittern.
Und dahinter –
Kroll.
Ralf stieß ein befreites Schnauben aus, ein Anflug von Erleichterung huschte über sein Gesicht.
„Du hast es geschafft, Kroll!“ rief er, doch der Oger schüttelte nur langsam den Kopf. Ohne ein Wort trat er zur Seite – und gab den Blick auf das frei, was hinter ihm lag.
Ralf erstarrte.
Eine Armee von dutzenden Soldaten, erstarrt in grotesken Posen, ihre Rüstungen mit einer dicken Schicht frostigen Eises überzogen. Gesichter voller Entsetzen, Arme, die in unvollendeten Bewegungen zum Schlag erhoben waren – als hätte die Zeit sie mitten in ihrem letzten Atemzug versteinert.
Eine ganze Einheit. Ausgelöscht in einem einzigen Moment. Ralf brauchte keine Erklärung. Er wusste, was geschehen war.
Ein Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, ein Hauch von Stolz in seinem Blick.
„Ich wusste, du schaffst es, Boss“, dachte er.



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