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Kapitel 131 - Das Massengrab Namens Mylrie

Sandyr packte Nereus’ Hand mit aller Kraft, seine Finger gruben sich in die des Königs, während das tobende Wasser zwischen ihnen versuchte, sie auseinanderzureißen. Die Strömung war gnadenlos, riss an ihren Körpern, zog an ihren Gliedern, als wolle das Meer sie verschlingen. Kaltes Salzwasser drang Sandyr durch die Kiemen, brannte in seiner Brust, doch er ließ nicht los. Seine Muskeln zitterten unter der Anstrengung, seine Beine kämpften gegen das saugende Gewicht des Wassers, das ihn zu Boden zerren wollte.


Mit einem letzten, verzweifelten Ruck zog er Nereus in den Gang der Treppe, wo die Luftkammern noch nicht kollabiert waren. Hier, im Halbdunkel, war die Luft schwer, gesättigt mit Feuchtigkeit.


Nereus sackte auf den Boden, sein Gesicht bleich, seine Lippen bläulich verfärbt. Sein Atem war flach, stoßweise, als kämpfte er um jeden einzelnen Zug. Sandyr kniete sich neben ihn, seine Hände zitterten, nicht nur vor Erschöpfung, sondern auch vor der Schockstarre, die seine Gedanken erfasste. Dann bemerkte er es.


Das Blut.


Es sickerte durch Nereus’ Tunika, ein dunkler Fleck, der sich langsam ausbreitete. Sandyr riss die Stoffschichten beiseite, sein Herz schlug gegen seine Rippen wie eine gefangene Bestie. Eine klaffende Wunde am Bauch des Königs pulsierte bedrohlich, warme Flüssigkeit rann über Sandyrs Finger.


„Nein... nein, nein, nein“, murmelte Sandyr, seine Stimme ein heiseres Kratzen. Er legte beide Hände auf die Wunde, ließ seine Wassermagie fließen. Sein Mana pulsierte durch seinen Körper, warm und lebendig, während er versuchte, die Wunde zu schließen. Das Blut reagierte, zog sich langsam zurück, doch es war mühselig. Sein Kopf pochte, seine Arme brannten, aber er gab nicht auf.


Dann ließ das Bluten nach.


Nereus stöhnte leise auf, seine Augen flatterten. Er lebte.


„Nereus…“ Sandyr beugte sich näher zu ihm.


Der König öffnete mühsam die Augen. Sie waren getrübt, doch in ihnen lag keine Angst. Nur ein leiser, brennender Schmerz – und etwas anderes, etwas, das Sandyr nicht deuten konnte.


,,Warum...?’’


Es war nur ein Wort, eine kurze Frage. Doch es traf Sandyr härter als jede Faust, härter als die Strömung, härter als der Hass, den er all die Jahre in sich getragen hatte. Warum? Warum war es so weit gekommen? Warum hatte er sich in seinem Hass verloren? Warum hatte er all die Jahre nichts anderes gesehen als den Wunsch nach Vergeltung?


Sandyr wollte etwas sagen, wollte ihm eine Antwort geben, aber seine Lippen blieben stumm. Was hätte er auch sagen können? Dass er in der Dunkelheit gelebt hatte, ohne je zu erkennen, dass es Licht gab?


Nereus schloss die Augen für einen Moment, dann atmete er langsam aus.


„Nein…“ murmelte er leise, seine Stimme war kaum mehr als ein Hauch. „Es ist egal.“ Seine Finger zuckten leicht, als wollte er Sandyr eine Geste der Vergebung schenken. „Wir müssen versuchen… zu retten, was noch zu retten ist.“


Sandyr nickte, zu überfordert, um zu sprechen. Die Schuld nagte an ihm, ein widerliches Gefühl, das er bisher nicht kannte, nicht kennen wollte. Doch dafür war jetzt keine Zeit.


Er schlang Nereus’ Arm um seine Schulter und half ihm hoch. Der König war schwer, seine Schritte wankend, doch sie hatten keine andere Wahl. Stück für Stück kämpften sie sich die Treppen hinauf, Wasser tropfte aus ihren Kleidern, jede Bewegung fühlte sich an wie eine endlose Tortur.


Als sie schließlich den Thronsaal erreichten, taumelte Nereus nach vorne, stützte sich schwer auf die Armlehnen des Throns und richtete seinen Blick auf die riesige Glasfassade.


Sandyr folgte ihm – und sein Herz blieb stehen.



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Die großen Türme von Mylrie, einst Symbole für Macht, Kultur und unerschütterlichen Stolz, lagen nun in Trümmern. Ihre Überreste trieben wie leblose Leichen durch die überfluteten Straßen, zerbrochen, zerschmettert, von der gewaltigen Flut mitgerissen, die alles verschlang. 


Die Schutzkuppel, die die Stadt über Jahrhunderte vor den Gefahren des offenen Meeres bewahrt hatte, war geborsten, aufgerissen von einer Kraft, die niemand hatte aufhalten können. 


Die vorher sanfte Strömung war mit unbändiger Wut losgebrochen, hatte Häuser, Straßen und Plätze verschlungen, hatte die Stadt in ein Chaos aus Strömungen und schwankenden Trümmern verwandelt.


Mylrie, die leuchtende Perle der Meere, war zu einem Grab am Boden des Meeres geworden.


Die Straßen, einst erfüllt vom geschäftigen Treiben der Meriden, waren jetzt ein Ort der Verzweiflung. Die Strömung war unerbittlich, zog Lebende und Tote gleichermaßen ins offene Meer hinaus. Manche versuchten verzweifelt, sich an Treppen, Balkonen oder Statuen festzuklammern, doch das Wasser kannte keine Gnade. Es riss sie mit sich, trug sie fort, fort aus der Stadt, die ihnen einst ein Zuhause gewesen war.


Die Soldaten der Stadt, Männer, die geschworen hatten, Mylrie zu verteidigen, kämpften mit verzweifelten Befehlen gegen eine Bedrohung, die nicht aufzuhalten war. Ihre Stimmen waren schrill, doch sie wurden vom Brüllen des Wassers, vom Splittern der einst prachtvollen Gebäude verschluckt. Sie griffen nach Körpern, versuchten, Überlebende zu retten, doch auch sie wurden von der unkontrollierbaren Gewalt der Natur überwältigt.


Doch es waren nicht nur die Fluten, die die Stadt heimsuchten.


Das schlimmste waren die Monster des Meeres.


Jahrhunderte lang, vielleicht noch länger, hatten sie auf diesen Moment gelauert – auf den Tag, an dem Mylrie endlich schutzlos sein würde. Der Runenstein, das uralte Artefakt, das ihre Stadt vor den Gefahren des Ozeans bewahrt hatte, war verschwunden. Die Barriere, die ihre Welt von den gefräßigen Kreaturen der Tiefe trennte, war gefallen. Und nun kamen sie.


Die vier Antoken, jene Kreaturen, die einst als Wächter des Steines galten, waren zu Jägern geworden. Sie glitten lautlos durch die überfluteten Gassen, ihre schlanken, gepanzerten Körper mit Stacheln besetzt, ihre scharfen Kiefer hungrig aufgerissen. Sie schnappten zu, zogen Meriden mit sich, verschlangen sie mit erschreckender Leichtigkeit. Ihre Augen leuchteten in der Dunkelheit, zwei kalte, blaue Fackeln, die nichts als Tod versprachen.


Und sie waren nicht allein.


Seeschlangen, ihre langen, muskulösen Körper geformt für die Jagd, durchstreiften das Chaos. Die kleinsten waren kaum länger als ein Arm, doch die größten unter ihnen waren Giganten – fünfundzwanzig Meter. Sie schlängelten sich durch die Trümmer, bewegten sich blitzschnell durch das aufgewühlte Wasser, suchten nach Opfern, die von den Strömungen erfasst worden waren.


Und sie fanden sie.


Ein Merid, verzweifelt an einen umgestürzten Marktstand geklammert, schrie auf, als sich ein Paar glühender Augen in der Dunkelheit auf ihn richtete. Ein Zucken, ein Wimpernschlag, und die Seeschlange hatte ihn mit ihren Kiefern gepackt. Die Schreie verstummten augenblicklich.


Doch das war nichts.


Nichts im Vergleich zu dem wahren Horror.


Ein Trochas. Ein Jäger der Tiefsee. Kreaturen, deren bloße Präsenz die Meere beherrschte.


Sein mächtiger Körper wand sich durch die zerstörte Stadt, bewegte sich mit beängstigender Anmut durch das Trümmerfeld. Seine schuppige Haut schimmerte in der Dunkelheit, reflektierte die schwachen Lichtstrahlen, die durch das verwüstete Wasser brachen. Sein langer, muskulöser Schwanz peitschte durch das Wasser, zerschlug Trümmer, als wäre die Stadt nicht mehr als Sand unter seinem Willen.


Doch seine tödlichste Waffe war sein Schrei.


Eine durchdringende Schallwelle raste durch das Wasser, vibrierte durch die Knochen all jener, die ihm zu nahe kamen. Nicht hörbar, nicht greifbar – doch umso tödlicher. Die Meriden, die ihm zu entkommen versuchten, erstarrten mitten in der Bewegung, ihre Muskeln lähmten sich, ihr Blick wurde glasig. Sie konnten sich nicht mehr wehren, konnten nur zusehen, wie die Zunge des Trochas sich um sie legte, sie mit klebrigem Gift umhüllte und in sein Maul zog.


Einer nach dem anderen verschwanden sie in der Dunkelheit. Die Stadt, die einst von den Meriden regiert worden war, gehörte nun dem Meer.


Blut sickerte ins Wasser, legte sich wie ein Schleier über die Straßen, die einst vor Leben sprühten. Mylrie hatte seine Bewohner verraten, und das Meer hatte sich genommen, was ihm seit Jahrhunderten verwehrt geblieben war.


Von den wenigen Überlebenden, die Zuflucht gesucht hatten, wagte niemand mehr, sich zu bewegen. Sie starrten nach unten, in das dunkle, gefräßige Chaos, das einmal ihre Heimat gewesen war. Die Schreie, die Hilferufe, das Flehen – all das wurde von der endlosen Stille des Wassers verschluckt.


Mylrie war gefallen.


Die Fluten hatten es überrannt.


Die Monster hatten es eingenommen.


Die letzte Stadt der Meriden war nichts mehr als ein Grab für das einst stolze Volk.



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,,Papa, wieso sind manche Häuser so grau?’’


Nereus stand neben seinem Vater, König Nero, an der großen Glasfassade des Palastes. Von hier aus konnte man ganz Mylrie überblicken, die prächtige Stadt, die er eines Tages regieren würde. Die goldenen Dächer der Paläste der Aristokraten glänzten im Licht der Sonne, strahlten wie ein ewiges Versprechen von Reichtum und Macht. 


Doch am Rand der Stadt lagen die grauen Viertel, gedrängt, schmutzig, arm. Sie wirkten wie ein dunkler Schatten, den niemand bemerken wollte. Nereus’ junge Augen suchten nach Antworten, doch je länger er die Stadt betrachtete, desto größer wurde seine Verwirrung.


König Nero stand mit geradem Rücken, seine Hände auf dem Rücken verschränkt. Sein Gesicht war ernst, hart wie in Stein gemeißelt, doch in seinen Augen blitzte Stolz auf, als er die Frage seines Sohnes hörte. Er legte eine schwere Hand auf Nereus’ schmale Schulter, sein Griff fest, fast besitzergreifend.


„Nun, mein Sohn“, begann er mit ruhiger, aber bestimmter Stimme, „unsere Stadt hat viele verschiedene Meriden. Es gibt die Rechtschaffenen, jene, die in goldenen Palästen wohnen, so wie wir. Sie sind fleißig, stark und wissen, was gut für Mylrie ist.“


Er machte eine Pause, ließ seine Worte sacken, bevor er seinen Blick auf die Schattenviertel richtete. Seine Lippen verzogen sich kaum merklich zu einer Miene der Abscheu.


„Und dann gibt es die anderen. Die Faulen, die Schwachen. Die, die nichts beitragen, aber immer mehr fordern. Sie wohnen in den grauen Vierteln, weil sie es nicht anders verdienen.“


Nereus’ Magen zog sich zusammen. Er war erst neun Jahre alt, doch er verstand genug, um zu wissen, dass etwas an diesen Worten nicht richtig war. Es machte für ihn keinen Sinn, dass Reichtum und Güte zusammenhingen, so wie Armut und Bosheit. Er hatte die Kinder in den grauen Vierteln gesehen, barfuß, mit ausgemergelten Gesichtern und wachen, hoffnungsvollen Augen. Sie hatten gespielt, gelacht, genauso wie er es tat – waren sie wirklich böse, nur weil sie dort geboren worden waren?


„Aber…“ Er zögerte, spürte die Erwartung seines Vaters wie eine unsichtbare Schlinge um seinen Hals. König Nero duldete keine Widerrede. Seine Meinung war Gesetz, und wer es wagte, Fragen zu stellen, musste sich fürchten. Nereus hatte die Narben an den Händen der Diener gesehen, das leise Zittern in ihren Stimmen, wenn sie seinem Vater zu widersprechen wagten.


Also senkte er den Blick, presste die Lippen aufeinander und nickte.


Sein Vater musterte ihn einen Moment lang, dann zog er die Hand zurück. „Gut“, sagte er zufrieden.


Doch während sein Vater sich abwandte und zurück in den Palast schritt, blieb Nereus stehen. Sein Blick glitt erneut über die Stadt. Die glänzenden Dächer, die prächtigen Gebäude – und die grauen, dunklen Gassen, in denen das Licht der Sonne nicht so hell schien.


Sein Herz schlug schneller. Sein Magen fühlte sich schwer an.


„Wenn ich irgendwann regiere“, murmelte er leise, fast wie ein Gebet, das niemand hören sollte, „dann möchte ich, dass jeder Merid in goldenen Palästen wohnen kann.“


Sein Blick blieb auf den grauen Vierteln haften.


Er wusste nicht wie, er wusste nicht wann – aber eines Tages würde er es besser machen als sein Vater.



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Nereus stand regungslos, sein Blick auf die Ruinen gerichtet, die einst seine Stadt gewesen waren. Sein Mylrie. Sein Zuhause.


Die goldenen Türme, die er als Kind bewundert hatte, lagen zerborsten im schwarzen Wasser. Die prunkvollen Paläste der Aristokraten waren nicht mehr als Schutthaufen, die langsam in den Fluten versanken. Das tosende Meer, das seine Leute einst getragen und geschützt hatte, war nun ihr Henker. Der Schutz der Luftkammern war gebrochen, und mit ihm auch jede Hoffnung auf Rettung.


Zwischen den Trümmern kämpften Meriden gegen die Strömung, klammerten sich verzweifelt an Mauerreste oder treibendes Holz. Ihre Schreie schnitten durch das dunkle Wasser, gellend, voller Panik. Andere wurden von der Strömung mitgerissen, ihre verzweifelten Arme streckten sich in die Leere, bevor das Meer sie verschluckte.


Nereus’ Brust zog sich zusammen, als er all das sah. Es war zu viel. Zu viel Leid, zu viel Zerstörung.


Doch nichts davon war so schmerzhaft wie der Verrat seines Freundes.


Er drehte den Kopf und traf Sandyrs Blick. Der Mann, den er angefangen hatte, wie einen Bruder zu sehen, stand nun neben ihm – mit weichen Knien, verkrampften Händen und Schuld in den Augen.


„Warum?“ Nereus’ Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.


Sandyr wich seinem Blick aus, sein Kiefer mahlte, als würde er die Worte suchen, die alles erklären konnten. Doch es gab keine Erklärung. Kein Grund konnte rechtfertigen, was geschehen war.


Nereus wollte wütend sein. Er wollte Sandyr anschreien, ihn verfluchen, ihn für das alles verantwortlich machen. Aber da war keine Wut mehr in ihm. Nur Trauer. Eine unendliche, zermürbende Trauer, die schwerer wog als das Wasser, das seine Stadt ertränkte.


Er hätte ihn schneller verstehen müssen. Hätte merken müssen, was sich in Sandyr angestaut hatte. Vielleicht hätte er all das dann verhindern können.


Aber das spielte jetzt keine Rolle mehr.


Ein stechender Schmerz riss ihn aus seinen Gedanken. Heißes Blut sickerte aus seiner Wunde, rann an seiner Seite hinab und vermischte sich mit dem Wasser auf dem Marmorboden.


,,Urgh.’’


Er taumelte.


„Nereus!“ Sandyrs Stimme war panisch, voller Furcht.


Nereus schwankte, sein Körper fühlte sich taub an. Das Blut, das Sandyr vorhin mit Mühe gestillt hatte, floss erneut aus der Wunde, diesmal stärker, unaufhaltsam. Seine Beine gaben nach, und er sackte auf die Knie.


Sandyr war sofort bei ihm, griff nach seinen Schultern, versuchte, ihn aufrecht zu halten. „Wo sind deine Heiler?“ fragte er hastig, sein Griff fester, als könnte er Nereus allein mit seiner Entschlossenheit am Leben halten. „Ich kann— ich kann jemanden holen, wir können—“


Doch die Stimme des Mannes wurde zu einem dumpfen Echo. Die Welt um ihn herum verschwamm, die Lichter der sterbenden Stadt flackerten, als würden sie mit ihm verlöschen.


Nereus’ Atem wurde flacher. Seine Finger krallten sich an Sandyr, als könnte er sich an diesem letzten Halt in der Welt festklammern.


Seine Lippen bebten, als er versuchte zu sprechen.


,,S-Sandyr…’’


Sandyr erstarrte.


Nereus sah die Tränen in seinen Augen, sah das Zittern seiner Hände. 


,,Nenn mich Tormund.’’  Die Stimme Sandyrs war brüchig, Tränen strömten seine Wangen hinab.


„T-Tormund…“ Der Name verließ seine Lippen wie eine Bitte, wie ein Friedensangebot. Vielleicht hatte er doch nicht alles falsch gemacht.


Sein Griff lockerte sich, sein Körper wurde schwer, sein Kopf sank an Sandyrs Schulter.


Mit letzter Kraft formten seine Lippen die Worte, die er noch sagen musste.


„Bitte… rette so viele Meriden wie du kannst.“


Ein Zittern lief durch seinen geschwächten Körper, sein Atem wurde unregelmäßig.


„Und bitte… lebe.“

 
 
 

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